Rowac Schemel — Werkstatthocker 50 cm. Reissue
Das weltweit erste vernietete Stahlmöbel, originalgetreu wieder aufgelegt.
1909 wurde der Rowac-Schemel Model I zum allerersten Sitz aus vernietetem Leichtstahlblech, der je in den Handel kam. Von Fabriken und Schulen — und von Walter Gropius selbst für das Bauhaus in Dessau — übernommen, verkörpert er die Essenz des Industriedesigns: robust, funktional, zeitlos.
Mehr als 100 Jahre später wird diese Ikone immer noch im Erzgebirge in Deutschland handgefertigt, originalgetreu, im Umkreis von 40 km um Chemnitz. Jeder Schemel wird von Hand nach den Techniken von 1909 montiert: Formen, Nieten, Finish — keine Schweißnähte, keine Abkürzungen.
Warum nieten? Anders als geschweißte Stahlmöbel, die unter Belastung brechen, biegt sich die vernietete Konstruktion ohne zu reißen. Es ist dieselbe Technik, die für Brücken und Stahlkonstruktionen des 19. Jahrhunderts verwendet wurde. Strukturelle Verstärkungen gewährleisten Stabilität und Leichtigkeit. Das verleiht dem Rowac-Schemel seine außergewöhnliche Langlebigkeit — viele Exemplare sind nach mehr als 100 Jahren noch im Einsatz.
- Vernieteter Stahl: kaltgewalztes Stahlgestell, geformt und vernietet. Keine Schweißnähte — die Flexibilität des Niets nimmt die Belastung auf.
- PEFC-zertifiziertes Massivholz: handgedrechselte Sitzfläche aus lokalen Erzgebirgs-Holzarten.
- 16 Kombinationen: 4 Gestell-Finish × 4 Holzarten. Jeder Schemel ist einzigartig.
- Bauhaus: gewählt von Walter Gropius als Arbeitsstuhl am Bauhaus in Dessau.
Entdecken Sie auch: hoher Rowac Schemel-Hocker 75 cm.
- Gesamthöhe: 50 cm
- Sitzdurchmesser: ca. 35 cm
- Standfläche: ca. 40 × 40 cm
- Gewicht: ca. 3,5 kg
- Gestell: Kaltgewalzter Stahl, geformt und genietet
- Sitzfläche: Gedrechseltes Massivholz, PEFC-zertifiziert
- Schrauben: Stahl
- Fertigung: Erzgebirge, Deutschland
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Der vergessene Schemel des Bauhaus.
1909 entstand im Erzgebirge der weltweit erste genietete Stahlsitz. Über 100 Jahre später wird der Rowac Schemel noch immer in derselben Region handgefertigt — originalgetreu, ohne eine einzige Schweißnaht.
Vom Bauhaus ausgewählt.
Walter Gropius wählte den Rowac Schemel als Arbeitssitz am Bauhaus in Dessau. Bereits 1923 stattete er die Werkstätten in Weimar aus. Ein Sitz, der für die Ewigkeit gemacht ist — und seit über einem Jahrhundert Bestand hat.
Genietet, nicht geschweißt.
Im Gegensatz zu geschweißten Möbeln, die unter Belastung brechen, gibt die genietete Konstruktion nach, ohne zu zerbrechen. Es ist dieselbe Technik wie bei Brücken und Metallkonstruktionen des 19. Jahrhunderts. Jeder Schemel wird von Hand zusammengebaut — keine Schweißnähte, keine Abkürzungen.
Hergestellt im Erzgebirge.
Regionale Produktion in einem Umkreis von 40 km um Chemnitz in Sachsen. Die Metallteile werden vor Ort gestanzt, genietet und lackiert. Das PEFC-zertifizierte Holz stammt aus den umliegenden Wäldern und wird von erfahrenen Drechslern geformt.
16 mögliche Kombinationen.
4 Gestellausführungen — Schwarz glänzend, Schwarz matt, Berggrün, Rohstahl — kombiniert mit 4 PEFC-zertifizierten Massivholzarten: Buche, Esche, Schwarzesche, Eiche. Jeder Schemel ist ein Unikat.