Wandleuchte Jeep
Die Rückkehr einer italienischen Designikone — die Jeep-Leuchte.
1969 von den italienischen Designern Franca Stagi und Cesare Leonardi entworfen und von Lumenform produziert, vereint die Jeep-Leuchte eine mechanische Ästhetik mit kompromissloser Funktionalität. Die Neuauflage von Antifer, in Partnerschaft mit dem Archivio Leonardi, gibt sämtliche Linien des Originals wieder.
Stabiler Sockel, gelenkiger Körper, integrierter Tragegriff: an der Wand montiert wird die Jeep zur schwenkbaren Wandleuchte — Leseleuchte am Bett, Akzentlicht im Schlafzimmer oder im Raum. Zwei lackierte Aluminiumoberflächen, rot oder mitternachtsblau. Auch als Tischlampe erhältlich.
Jedes Detail wurde bewahrt, vom gelenkigen Halter bis zur lackierten Aluminiumschale, dem Originalobjekt treu. Materialqualität und Finishpräzision sind dem ursprünglichen Werk ebenbürtig.
Abmessungen:
Gesamthöhe: 338 mm
Basisbreite: 165 mm
Reflektordurchmesser (Schale): Ø170 mm
Technik:
Optik: Original Fresnel-Linse.
Einstellung: Einstellbar mit Flügelmuttern und Edelstahl-Druckfedern.
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Ein italienischer Klassiker kehrt zurück
Die Jeep wurde 1969 von Cesare Leonardi und Franca Stagi für den italienischen Hersteller Lumenform in Scorzè entworfen. Mehr als fünfzig Jahre später ist ihre Form keinen Tag gealtert — ein Aluminiumzylinder, eine Fresnel-Linse, ein sichtbarer Gelenkmechanismus. Kein dekoratives Detail: Jedes Element ist strukturell.
Antifer legt die Jeep getreu der Originalzeichnung neu auf, mit den Materialien und Finishs von heute. Es ist keine nostalgische Reproduktion — es ist ein Objekt, das die Jahrzehnte überdauert hat, weil seine formale Logik nach wie vor stimmig ist.
Wandleuchte
An der Wand montiert, wird sie zu einer gerichteten Leuchte — Flur, Kopfende des Betts, Leseecke.
Fresnel-Linse
Das optische Herz der Jeep ist eine Fresnel-Linse — dasselbe Prinzip wie bei Leuchttürmen. Diese Linse bündelt das Licht zu einem breiten, gleichmäßigen Strahl, ohne zu blenden. Das Licht ist augenfreundlich, aber gerichtet genug zum Lesen, Arbeiten oder Anstrahlen einer Wand.
Das manuelle Gelenk erlaubt es, den Strahl auszurichten. Flügelmuttern und Druckfedern sorgen für festen Halt in der gewählten Position — die Leuchte bleibt genau dort, wo man sie einstellt.
Auf den letzten Grad einstellbar
Die Flügelmutter gibt die Gelenkachse frei. Der Reflektor schwenkt frei und hält seine Position. Ein 1969 entwickelter Mechanismus — noch immer der direkteste Weg, einen Lichtstrahl genau dorthin zu lenken, wo er hingehört.
Cesare Leonardi & Franca Stagi
Cesare Leonardi (1935–2021) und Franca Stagi (1937–2008) gründeten ihr Studio 1963 in Modena. Über zwanzig Jahre schufen sie einige der radikalsten Stücke des italienischen Designs — den Stuhl Nastro (Ribbon), den Schaukelsessel Dondolo, die Leuchte Jeep.
Ihr Prinzip: Alle strukturellen Elemente sind Teil des Designs. Keine Abdeckung, keine Verkleidung, nichts Verborgenes. Was das Objekt zusammenhält, ist das, was es zeichnet. Ihre Werke befinden sich im MoMA in New York, im Victoria and Albert Museum in London und im Vitra Design Museum.
Aus jedem Blickwinkel
Mehr als fünfzig Jahre nach ihrem Entwurf zeigt die Jeep aus jeder Drehung ihre formale Logik: Aluminiumzylinder, Fresnel-Linse, sichtbares Gelenk. Nichts ist dekorativ — jedes Element ist Struktur.
Korpus aus Aluminium
Der Korpus der Jeep ist vollständig aus Aluminium — leicht, robust, recycelbar. Die Scharniere, Flügelmuttern und Druckfedern sind sichtbar und funktional.
Das ist die Philosophie von Leonardi & Stagi in ihrer lesbarsten Form: die Konstruktion zeigen, statt sie zu verbergen. Das Finish ist sorgfältig — matte Pulverbeschichtung in Erdrot oder Mitternachtsblau — aber es verkleidet nichts. Es schützt, was durch seine Logik bereits schön ist.
Zu Hause, im rechten Licht
Als Wandleuchte verwandelt sie einen Flur, einen Treppenabsatz oder ein Kopfende. Einzeln oder in Reihe, in Erdrot oder Mitternachtsblau — jede Konfiguration erzählt etwas anderes.